Vereinschronik

Nach den Zuchterfolgen des englischen Züchters Wiliam Cook, der im Jahre 1886 erstmals Orpington im schwarzen Farbenschlag ausstellte, einige Jahre später dann Tiere in weiß und 1894 den gelben Farbenschlag, war der Grundstein für die Orpingtonhaltung in Deutschland gelegt. Die Verbreitung ging sehr schnell und schon 1905 standen auf der 10. Nationalen Schau in Dresden 103 Orpington.

In diesem Jahr erfolgte in Hamburg der erste Zusammenschluss von Orpingtonzüchtern unter dem Namen:

"Verein für Rassegeflügelzucht der Orpington".

Im Jahr 1907/1908 wurde in Dresden der "Club Deutscher Orpingtonzüchter" gegründet.  Auch im Süden gab es zur gleichen Zeit einen Zusammenschluss unter dem Namen "Club Süddeutscher Orpingtonzüchter  und der Siegeszug der Orpington durch ganz Deutschland begann. Im Jahr 1910 konnten auf der "Nationalen" in Berlin bereits 511 Orpington bewundert werden.

Alle regionalen Vereine erhielten durch die Gründung eines Reichsverbandes 1926 dann auch eine einheitliche Musterbeschreibung, die noch heute bezüglich der Hauptrassemerkmale ihre Gültigkeit besitzt.


Im Jahr 1933 wurden dann der damaligen "Bund deutscher Rassegeflügelzüchter" in die "Reichsfachschaft Deutscher Rassegeflügelzüchter"  und alle dieser unterstellten Verbände in Sondervereine umbenannt.

Somit war der Name  "Sonderverein Deutscher Orpingtonzüchter" entstanden, der noch heute ein Begriff für die hervorragende Rassegeflügelzucht ist.


Ziel des Sondervereins ist vorrangig die Erhaltung der Orpingtonzucht durch fachkundige Unterstützung der interessierten Hühnerhalter. Heute gibt es das Orpingtonhuhn in 11 Farbenschlägen  zuzüglich 2 Farben mit Rosenkamm.


Im Jahr 2007 feierte der SV stolz sein 100jähriges Bestehen und freut sich  über zahlreiche Neumitglieder, die in den vergangenen Jahren der großen "Orpingtonfamilie" beigetreten sind.